|
Ablauf einer humangenetischen Beratung
Am Beratungsgespräch werden in der Regel die beiden Partner
teilnehmen. Aber auch andere Familienmitglieder können mit einbezogen werden. Während der Beratung werden Fragen zur
eigenen Gesundheit sowie zu Gesundheit bzw. Erkrankung der Familienmitglieder
bis zur Generation der Großeltern gestellt. Dies können z.B. angeborene
Erkrankungen, Behinderungen, chronische Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten
oder Fehlgeburten sein. Daher ist ein zentraler Punkt des Beratungsgespräches
die Erstellung eines Familienstammbaumes.
Je genauer die Angaben zu
einer bestimmten Erkrankung sind, desto eindeutiger können Aussagen
zum Wiederholungsrisiko gemacht werden oder weitere diagnostische
Maßnahmen veranlasst werden. Deswegen bitten wir dringend, soweit
möglich Krankenunterlagen, Berichte, ggf. Fotografien oder andere
Befunde zum Beratungsgespräch mitzubringen!
Findet die humangenetische Beratung
vor einer invasiven Diagnostik (z.B.
Fruchtwasseruntersuchung) statt, so werden Sie ausführlich über die
Möglichkeiten, Risiken und die Aussagekraft der Untersuchung aufgeklärt.
Ebenso wird der Ablauf geschildert und das Verhalten nach der Punktion
erläutert.
Die wichtigsten Inhalte der Beratung
werden in einem verständlich gehaltenen Bericht wenige Tage später Ihnen
und der überweisenden Ärztin / dem überweisenden Arzt zugesandt. Sollte
eine spezielle molekulargenetische, zytologische oder biochemische
Untersuchung erforderlich sein, so werden Sie darüber und über das
Ergebnis ausführlich informiert.
Für weitere Rückfragen stehen wir
Ihnen gern zur Verfügung. |