| Ablauf einer
Fruchtwasseruntersuchung Zunächst werden Sie im Rahmen
eines Beratungsgespräches ausführlich über die Durchführung,
Aussagekraft, Grenzen und Risiken der geplanten Untersuchung aufgeklärt.
Nach einer ausführlichen
Ultraschalluntersuchung des ungeborenen Kindes wird die Lage des
Kindes und die Größe und Ausdehnung der Fruchtblase beurteilt. Danach wird die
günstigste Einstichstelle festgelegt, die in aller Regel innerhalb der
im Bild dargestellten Region liegt:


Dann wird nach gründlicher
zweimaliger Desinfektion der Bauchdecke unter ständiger
Ultraschallkontrolle eine sehr dünne Nadel durch die Bauchdecke so in
die Fruchthöhle eingeführt, dass eine Verletzung des Feten
ausgeschlossen werden kann. Ein geringer Teil des Fruchtwassers (ca.
10-15 ml, weniger als ein Zehntel der Gesamtmenge) wird mit einer
Spritze entnommen. Dieser Vorgang dauert in der Regel nur ca. 20
Sekunden. Die mit dem Eingriff verbundenen Beschwerden entsprechen etwa
denen einer Blutabnahme oder einer intramuskulären Injektion. Eine
örtliche Betäubung ist nicht erforderlich. Innerhalb einiger Stunden hat
sich das Fruchtwasser wieder nachgebildet.
Verhalten nach der
Punktion
Nach der Punktion liegen
Sie ca. eine halbe Stunde in unserem Ruheraum. Den restlichen Tag
sollten Sie sich zuhause hinlegen und möglichst auch den Folgetag
häusliche Schonung einhalten. Am Tag nach der Untersuchung sollten Sie
bei Ihrem Frauenarzt eine Ultraschallkontrolle durchführen lassen.
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