Nicht-invasive Diagnostik
Hierzu gehören Methoden, die ohne Eingriff in die
Unversehrtheit der Gebärmutter auskommen und daher keine (heute
bekannten) Risiken für die Schwangerschaft in sich bergen. Im
wesentlichen sind dies:
Einschränkungen der Ultraschalldiagnostik
Auch bei der bei uns gebotenen exzellenten
Gerätequalität und großer Erfahrung des Untersuchers können niemals alle
Erkrankungen des Kindes erkannt werden.
Der Ultraschall dient vor allem der Suche nach
anatomischen Fehlbildungen. Die Untersuchungsbedingungen können aber
durch eine ungünstige Kindslage, relativ wenig Fruchtwasser oder durch
echodichte maternale Bauchdecken derart erschwert sein, dass kleinere
Defekte (z.B. Loch in der Herzscheidewand, Lippen-Kiefer-Spalte,
Extremitätenfehlbildungen) in manchen Fällen nicht erkannt werden
können. Dies gilt insbesondere auch für Untersuchungen außerhalb der
optimalen Zeit für die Fehlbildungsdiagnostik, d.h. vor der 20. oder
nach der 24. Schwangerschaftswoche.
Niemals können im Ultraschall allein
Chromosomenstörungen (wie das Down-Syndrom), Stoffwechselstörungen,
Erbkrankheiten (genetische Syndrome) oder geistige Behinderungen
definitiv erkannt oder ausgeschlossen werden.
Außerdem können sich bestimmte Fehlbildungen auch erst
später in der Schwangerschaft entwickeln, z.B. Verengungen der
Herzgefäße oder eine Erweiterung der Hirnkammern (Hydrocephalus,
"Wasserkopf").
Vorteil der Ultraschalldiagnostik:
Sie ist sehr sicher. Nebenwirkungen, die Ihrem Kind
schaden könnten, sind nicht bekannt.
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