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Das "OSCAR"-Prinzip
(One
Stop Clinic of
Assesment of Risk)
(Risikobestimmung innerhalb eines
Aufenthalts in einer Praxis/Klinik)
Das OSCAR-Prinzip wurde von dem
"Vater" dieser Methode, Professor Dr. K. Nicolaides, London) definiert
als idealer Ablauf des Frühscreenings.
Es bedeutet, dass
- Beratung vor der
Untersuchung
- Blutabnahme bei der Mutter
- Ultraschalluntersuchung
- Vorliegen des Ergebnisses
des Bluttests
- Beratung über das Ergebnis
- bei auffälligem Befund
Beratung über mögliche invasive Diagnostik
- ggf. auf Wunsch sofortige
Durchführung der invasiven Diagnostik von erfahrenen Ärzten
innerhalb eines Zentrums und
innerhalb eines Aufenthaltes durchgeführt bzw. zur Verfügung gestellt
werden können.
In England (dem Ursprungsland
dieser Methode) ist dieses Prinzip sehr gut umzusetzen, da im Gegensatz
zu Deutschland eine zentrale Versorgung besteht, d.h. jede Schwangerere
muss zu den Vorsorgeuntersuchung in die Ambulanz einer Klinik!
In Deutschland besteht das
bewährte Prinzip der dezentralen Versorgung. Hier finden die
Vorsorgeuntersuchungen in der Regel beim niedergelassenen Frauenarzt
statt.
Bezüglich des Frühscreenings
bedeutet dies oft, dass die Ultraschalluntersuchung und die Bestimmung
der Serumwerte sowie ggf. eine invasive Diagnostik bei unterschiedlichen
Ärzten durchgeführt werden. Dies führt in aller Regel zu Wartezeiten
zwischen der Untersuchung und dem Vorliegen der Ergebnisse bzw. der
Beratung und ggf. invasiven Diagnostik bei auffälligem Befund. Dies
sollte bei der Auswahl der Untersuchungsmöglichkeiten berücksichtigt
werden.
In unserer Praxis
wird das komplette erweiterte Frühscreening im Sinne des
"OSCAR"-Prinzips durchgeführt.
Dies bedeutet für
Sie das sofortige Vorliegen des Gesamtergebnisses im Anschluss an
die Untersuchung und ggf. erforderliche weitere Untersuchungen aus
einer Hand!

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